Home
Events & Medien
Veranstaltungen
Kunst
Aktivitäten · Kurse
Wissen
Medien
Kontakt & Geschäft
Geschäftskontakte
Geldtransfer
Institutionen
Leute, Leute, ...
Spaß & Relaxen
Einkaufen
Essen
Natur
Reisen
über uns
Partner & Sponsoren
Werbung
Presse
FAQs
Suchen
Anmelden
   
 
Events & Medien
Wissen
Infos .. Glossar .. News ...
News
München, 15.2.2012
Ali Atabi Marokko & Dubai Reisen -
Vorsicht vor Exkursionen / Reisen mit Ali Atabi!
 
Mein Traum von Marokko
 
Die kurz Version:
Ich, Studentin aus München, buchte und zahlte im Voraus bei Ali Atabi eine 2-wöchige Rundreise durch Marokko. Leider hat diese nie stattgefunden, angeblich weil Ali Atabi krank war. Das Geld, rund 800 €, habe ich nicht wieder gehenen und auch kein anderer aus meiner Reisegruppe – bei einer Stornierung wegen Krankheit hätten wir doch zumindest einen Teil wieder wiederbekommen müssen.
Soweit wir wissen gibt es eine weiter Reisegruppe nach Marokko, die betroffen ist, sowie eine Dubai-Reisegruppe (diese zahlten sogar 2.320 € / pro Person). Nach einer groben Schätzung müsste es sich dabei um eine Summe von über 50.000 Euro handeln.
Bei der Organisation wurde Ali Atabi hier in Deutschland von Malek Bader und Sebastian Gruber unterstützt. Das Geld ging anfangs auf ein Konto von Malek Bader. Später lief dieses Konto dann auf Sebastian Gruber, dieser hielt auch ein erstes Vorbereitsungstreffen  ab.
Ich möchte anmerken, dass alles was ich hier schreibe meinem Kenntnisstand entspricht. Ich schildere hier meine Geschichte, wie sie stattgefunden hat. Ich kann all meine Aussagen mit dem E-Mailverkehr zwischen Ali Atabi / Sebastian Gruber und mir belegen. Andere Exkursionen unter der Führung von Ali Atabi mögen sicher anders abgelaufen sein. Dennoch sollten diese Informationen jedem zur Verfügung stehen, bevor er eine Reise bei einem der dreien, Ali Atabi, Sebastian Gruber oder Malek Bader, bucht und Geld im Voraus bezahlt.
 
Hier nochmal der Ablauf im Detail:
Im Januar 2011 erfuhren eine Freundin und ich über unsere Fachschaft der Ludwigs-Maximilians-Universität München von einem Marokkaner, Ali Atabi, der im Verlauf des Jahres mehrere Exkursionen nach Marokko und Dubai durchführen wollte. Nach dem Infoabend waren wir überzeugt. Wir meldeten uns für die Exkursion im Oktober an und überwiesen die Vorauszahlung in Höhe von 590,00 € für Flug und Unterkunft + 50,00 € für das Zug zum Flug Ticket an Malek Bader. Wir erhielten E-Mails mit detaillierten Infos zur Reise, Sicherheit, Kontaktdaten und auch zum internen Bereich der Website (Ali Atabi hatte eine Seite für seine Exkursionen eingerichtet http://oe.orient-institute.org ).
Im Mai 2011 fand ein Vorbereitungstreffen mit Sebastian Gruber in München statt, das dazu dienen sollte Fragen bezüglich der Reise zu klären. Im Mai erfuhren wir auch von einer weiteren Reisegruppe, die im März stattgefunden hatte und nicht optimal gelaufen war. Wir hatten mit einer Mitreisenden der Gruppe E-Mail Kontakt und diese teilte uns mit, dass die Teilnehmer sehr unzufrieden waren und Ali sogar mit einer Klage drohten. Der Verlauf der Reise glich ihrer Meinung nach mehr einer Kaffeefahrt als einer Exkursion bzw. einem interkulturellen Austausch, wie Ali Atabi es formuliert hatte, denn die Teilnehmer wurden wiederholt genötigt verschiedene teilweise überteuerte Angebote anzunehmen (wie einen Kamelritt) während der ursprünglich geplante Ablauf immer wieder ohne weiter Absprache geändert wurde.
Sebastian Gruber ging auf diese Tatsache in einer Mail ein und gab als Grund für diesen Umstand an: „Allerdings hat Ali diese Gruppe nicht selbst geleitet, sondern ein marokkanischer Student namens Hicham“.
Im Juli 2011 erhielten wir dann das feststehende Programm und Informationen rund um die Reise (Bargeld, Sicherheit, usw.). Daraufhin überwies wir weitere 140,00 € für eine Essenspauschale auf die sich die Gruppe gemeinsam geeinigt hatte. Ab da wurden E-Mails von den Beiden nur noch mit großer Verzögerung oder gar nicht bearbeitet.
Mitte August kam dann der Kostenvorschlag für einen optionalen Ausflug vor Ort (Kamelritt). Dieser sollte 68 € kosten. Ich zahlte nicht, viele aus unserer Gruppe jedoch schon.
Unsere Exkursion sollte vom 4.-14. Oktober 2011 stattfinden. Nach den letzten Überweisungen war kein Kontakt mehr zu den Veranstaltern möglich. Mails wurden schon vorher nicht mehr wirklich beantwortet. Jetzt kam gar keine Reaktion mehr, obwohl ich Ali wegen einer wirklich dringenden Sache dreimal anschrieb. Dabei ging es um meine Reisedokumente (Kopie des Passes, Passbilder usw.), die mit der Post nach drei Wochen zurückgekommen waren, da das Postfach aufgelöst war. Die Telefonnummern die sie uns geben hatten, waren nicht erreichbar oder sogar nicht mehr vergeben. Versuche Ali Atabi über Facebook zu erreichen, waren ebenso erfolglos (obwohl er offensichtlich online war – sogar Sachen postete). Zuletzt war auch die Website ( http://oe.orient-institute.org ) nicht mehr verfügbar. Damit wurde uns jegliche Möglichkeit genommen untereinander zu kontaktieren und zu koordinieren, da die Namen aller Teilnehmer nur auf der Website zu Verfügung standen. Wir hatten keinerlei Kontaktmöglichkeit zu Ali Atabi oder Sebastian Gruber. Der Kontakt untereinander bestand nur eingeschränkt mit einigen wenigen.
Am 25.9.2011, also ca. eine Woche vor Abflug, erhielten wir die Absage der Reise durch eine Mail aus Marokko von Hicham, dem Freund von Ali Atabi. Die Begründung lautete, Ali sei seit Wochen im Krankenhaus. Wir wurden aufgefordert unsere Kontodaten zu mailen und uns wurde versprochen: „Ich werde die Reise am Montag (26. September 2011) stornieren. Jeder Teilnehmer bekommt sein Geld (100%) zurück per Überweisung“ (Zitat aus der Mail von 25.09).
Dies ist bis heute nicht der Fall (Stand: 15.02.2012). Und keiner aus unserer Gruppe glaubt mehr daran. Sebastian Gruber meldete sich anfangs, versprach uns die Mailadressen aller Betroffenen weiterzugeben, tat dies dann aber doch nicht. Ali Atabi hat sich vor einer Woche gemeldet und schiebt nun alle Verantwortung Sebastian Gruber zu. Ich traue jedenfalls weder dem einen noch dem anderen, vor allem da die Flüge wohl nie gebucht wurden (Recherche eines eingeschalteten Anwalts einer Betroffenen).

Ich habe rechtliche Schritte gegen alle drei Veranstalter eingeleitet. Leider gibt es bis jetzt noch keine Resultate.  Es gibt derzeit eine Gruppe auf Facebook für Betroffene Marokko-Exkursion Oktober 2011“. Weiter Betroffene können sich gerne per Mail an mich wenden oder sich in die Facebookgruppe einladen lassen.

 
Warum ich das schreibe!
Der Grund ist, dass man im Internet immer noch viele ältere Referenzen zu Ali Atabi‘s Reisen nach Marokko & Dubai findet. Aber nichts zu den neuesten Vorkommnissen erfährt.
Ich möchte abschließend sagen, dass ich furchtbar traurig bin. Ich hatte mich so sehr auf das wunderschöne, faszinierende, orientalische Land Marokko gefreut. Ich dachte ein Marokkaner könnte einem dieses Land viel näher bringen als wenn ich alleine (vor allem als Frau) dort herum reiste. Ich bin besonders enttäuscht, denn es wird immer bei mir ein bitterer Nachgeschmack bleiben, wenn es um Marokko geht.

Ali Atabis Worte: „Ich hoffe, dass ich mit meinem interkulturellen Angebot wirklich dazu beitragen kann, mehr Freundschaften zwischen unseren Ländern aufzubauen, und lade auch Euch herzlich ein, an einer Exkursion teilzunehmen
(Zitat Ali Atabi nachzulesen auf der LMU Website Fachschaft Anglistik: http://www.fachschaft.anglistik.unihat) haben sich leider nicht erfüllt, eher ins Gegenteil verkehrt.

Autor: Anna Schirpke
 
 
Montag, 27.03.2017
3.4.2000
erster EU-Afrika-Gipfel in Kairo
4.4.1960
Republik Senegal wird unabhängig. Nationalfeiertag
4.4.1968
der Führer der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA, Martin Luther King, in Memphis/Tennessee ermordet

Die Hähne, die heute krähen, waren auch einmal Eier.
Sprichwort aus Burundi

 

 


 

     
  © 2003 - 17       provided by: Agentur AraArt