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Dienstag, 27.06.2017
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Abessinien frühere Bezeichnung von Äthiopien (bis ins 20. Jahrhundert)  
Adinkra handgefertigter Stoffe für ghanaische Könige (Ashanti). Die Herstellung erfolgt mittels Druck- bzw. Stempeltechnik. Es gab über 400 Adinkra-Symbole. 52 - 60 sind heute noch geläufig.
Abb. Typischer Stoff mit Adinkra-Mustern
 
Adinkra-Symbole Hunderte stilisierter Darstellungen von Gegenständen, Naturformen, Pflanzen oder Tieren werden bei den Ashanti in Kunst und Kunsthandwerk (z.B. Verzierung von Hauswänden, im Stoffdruck) verwendet und übermittelten bzw. übermitteln bestimmte Botschaften. Gemeinsame Grundform führen bei geringen Unterschieden in der Darstellung bereits zu anderen Bedeutungsinhalten. Vielfach spiegeln sie auch Sprichwörter oder historische Begebenheiten wider, die im Alltagsleben der Ashanti eine große Rolle spielen und viel über ihre Philosophie und moralischen Werte verraten. Das wichtigste Adinkra-Symbol ist Gye Nyame: Wer, wenn nicht Gott?
Abb. Gye Nyame
 
Adire wörtlich: das, was gebunden und gefärbt ist. Indigoreservetechniken der Yoruba, auch als Adire-Batiken bezeichnet. Zur Erzeugung filigraner Muster werden die Textilien bestickt, geknotet, mit Wachs oder Stärke präpariert. Verwendet werden neben Indigo auch chemischen Stofffarben. Je öfter der Färbevorgang wiederholt wurde, desto dunkler wurde der Stoff. Nike Davies, die Mitte der 80er Jahre ihr eigenes Studio in Oshogbo gründete (Nikes Art Centre), ist heute eine der bedeutendsten Batik-Künstlerinnen Afrikas.  
AFRICOM a) das amerikanische Africa Command, Regionalkommando der US-Streitkräfte
b) autonome und panafrikanischen Organisation der Museen in Lusaka, Sambia 1999 gegründet
c) Afrika-Schwerpunkts der bpb - Bundeszentrale für Politische Bildung - 2004 - 2007
 
Afrikaans eine der beiden Amtssprachen Südafrikas. Afrikaans oder Kapholländisch ähnelt einem südniederländischen Dialekt, den die Siedler sprachen, die sich in der Mitte des 17. Jahrhunderts in Südafrika niederließen. Es ist aber eine selbständige Sprache mit eigenständigem Lautsystem und Worten aus dem Englischen, Französischen und Deutschen.  
Afrikanistik Wissenschaft von den Kulturen, Sprachen und der Kunst der Völker Afrikas. In Deutschland hat sich weitgehend die völkerkundliche Orientierung Diedrich Westermanns (1875-1956) durchgesetzt. Demgemäss ist die Afrikanistik an deutschen Universitäten im Wesentlichen in die Institute für Völkerkunde integriert. Für die Anfänge der vergleichend-sprachwissenschaftlich orientierten Afrikanistik steht insbesondere der Name Carl Meinhofs (1857-1944).  
Agadezkreuz Amulette mit Schutzfunktion in Kreuzform. Oft aus Silberlegierungen. Neben den Agadezkreuzen gibt es zahlreiche andere, darunter: Iferouane-, Tahoua-, Tchin-, Tabaraden-, InGall- und Zinderkreuze.  
Agbada Name eines weiten, fließen Männergewands bei den Yoruba in Nigeria. Die oft mit aufwendigen Stickerei verzierten Roben werden von wichtigen Männern (König oder Chief ) bei Zeremonien, Festen, Hochzeiten oder Begräbnissen getragen. Kostbare Gewänder werden vom Vater an den Sohn weitergegeben.  
Aka Volksgruppe der Pygmäen, die in den Wäldern Äquatorialafrikas noch so wie vor 10.000 Jahren leben. Ihre Kultur ist heute endgültig dem Untergang geweiht, da ihr Lebensraum, der Regenwald, immer mehr zerstört wird. Sie beherrschen göttliche Gesänge polyphoner Rhythmik, die schon die Pharaonen des alten Ägypten verzauberten und ihnen den Namen "Gottestänzer" verlieh. Mittlerweile gibt es zahlreiche CD von ihnen. siehe auch: Pygmäen hin.  
Akan Völkergruppe in Ghana zu der auch die Ashanti gehören  
Akuaba-Puppe bei den Akan in Ghana wurde versucht, Kinderlosigkeit mittels Akuaba Puppen zu verhindern. Schon junge Mädchen banden sie sich auf den Rücken, wie ein richtiges Kind. Heute auch aus Plastik, waren sie früher aus Holz gefertigt, reich verziert und verkörperten das gängige Schönheitsideal. Heute ein gängiger Touristenartikel - mit anderen Idealen.
Abb. Akuaba Puppe, Touristenware
 
Animismus lateinisch anima: Atem oder Seele, bezeichnet nach Tylor (1871) den Glauben an die Beseeltheit der Natur und an unbeseelte Gegenstände. „Primitive Völker" glauben demnach, dass der Geist bzw. die Seele die Ursache menschlichen Lebens sei. Sie stellen sich eine Seele als Phantom vor, das von einem Menschen in einen anderen, und von Pflanzen und Tieren zu leblosen Gegenständen wandern kann. In der heutigen Ethnologie findet dieser Begriff jedoch kaum noch Verwendung  
Annan Kofi Annan, geb. am 8. April 1938 in der Ashanti-Hauptstadt Kumasi in Ghana, verheiratet mit der Schwedin Nane Annan geb. Lagergren, 3 Kinder. Der Häuptlingssohn studierte Wirtschaftswissenschaften in Ghana, der Schweiz und den USA und begann 1962 mit seiner Tätigkeit bei den Vereinten Nationen. 1997 wurde er UN-Generalsekretär. 2001erhielten er und die UN den Friedensnobelpreis.
Abb. Kofi Annan
 
Apartheid Politik der völligen sozialen Trennung von weißer, farbiger und schwarzer Bevölkerung in Südafrika, die in ihrer institutionalisierten Form von 1948 bis 1990 dauerte. Die Apartheidgesetzgebung teilte die Bevölkerung in drei große Gruppen ein, die als Rassen bezeichnet wurden: Weiße, Farbige (Menschen gemischter Abstammung) und Schwarze. Später wurde diese Einteilung um Asiaten bzw. Inder und Pakistanis auf vier Kategorien erweitert.
Die ersten freien, demokratischen Wahlen 1994 kennzeichneten das Ende eines langen Kampfes gegen die Apartheit in Südarfika.
siehe Mandela, Nelson
 
Asafo seit dem 17. Jh. führen öffentlichen Militär- und Ordungsdienste Ghanas - die Asafo -
selbstgefertigte Fahnen mit sich, die als größter Besitz gelten. Bei wichtigen Zusammenkünften wird mit dieser Fahne getanzt. Fällt sie beim Kampf dem Gegener in die Hände, ist damit die Niederlage besiegelt. Die Fahne ist das streng bewachte Symbol der Gemeinschaft.
 
Asantehene Titel des obersten Herrschers der Ashanti  
Asen Ältere, Ahnen denen man sich mit Lobesworten, Zeremonien und / oder Statuen - auch gern auf Altären - erinnert. Es gibt unterschiedliche Formen von Asen, die sich nach der regionalen Tradition richten. In Benin häufig anzutreffen.  
Ashanti auch Asante - afrikanische Ethnie, die vorwiegend in der Region Ashanti in Ghana lebt und der heute etwa zwei Millionen Menschen angehören. Vom 17. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts erstreckte sich das Reich der Ashanti über ein riesiges Gebiet in Westafrika. Hauptmerkmale der matrilinearen Sozialorganisation (Matrilineage) sind das sakrale Königstum und gemeinschaftlicher Grundbesitz. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Königinmutter zu. Die Ashanti haben sich als geschickte Handwerker einen Namen gemacht. Bekannt sind ihre Webarbeiten, Keramik, Goldblech- und Silberschmuck sowie ihre Holzfiguren, die die Mondgöttin darstellten. Asantehene, Asen, Akuaba-Puppe
Abb. Ashanti-Statue, Mondgöttin
 
AU Afrikanische Union - am 9. Juli 2002 nach europäischem Vorbild mit eigenem Parlament, Gerichtshof, Zentralbank und einer gemeinsamen Währung gegründet. Die Ausarbeitung einer gemeinsamen Verfassung bedeutet für Afrika zwar Fortschritt hinsichtlich der Position auf dem Weltmarkt, stellt aber gleichzeitig eine große Schwierigkeit dar, da viele der 17 geplanten Gemeinschaftsorgane erst einmal definiert und ausgearbeitet werden müssen. In der AU sind - bis auf Marokko - alle afrikanischen Staaten vertreten. Diesem Land wurde die Mitgliedschaft aufgrund von politischen Gründen verwehrt.
mehr Info im Web
 
Aubergine beliebtes Gemüse in der nordafrikanischen Küche
Abb. Aubergine
 
Avocado Frucht, für Salate, zur Herstellung von Speiseöl und auch für Kosmetika
Abb. Avocado
 
AVU Mitte 1997 hat die Weltbank ein Pilotprojekt für den schwarzen Kontinent gestartet: Die afrikanische Virtuelle Universität (AVU) soll Studenten für das 21. Jahrhundert machen.
mehr Info im Web
 
Axum oder auch Aksum - im Hochland Äthiopiens gelegene Hauptstadt des axumitischen und späteren äthiopischen Königreichs. Beeindruckende Stelen mit bis zu 33 Metern Höhe und 520 Tonnen Gewicht. Für manche die Hauptstadt der sagenhaften Königin von Saba. Auf jeden Fall der einzige, nicht kolonisierte Staat Afrikas und dazu eine 3000-jährige Geschicht, frühe Christianisierung und eine christliche Staatsreligion.  
     
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