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Afrikafestivals - Afrikatage - afrikanische Festivals
22.11.17
bis
26.11.17
Tage des indigenen Films
18057 Peter-Weiss-Haus Rostock, Doberaner Straße 21
Indigene Gesellschaften werden weltweit innerhalb ihrer spezifischen regionalen und politischen Kontexte marginalisiert. Ihre Kulturen nehmen auf vielfältige Weise Bezug zur leidvollen Geschichte des Kolonialismus und dessen gegenwärtige Auswirkungen. Die Aushandlung indigener kultureller Identität ist davon geprägt, sich einerseits gegenüber der hegemonialen westlichen Kultur und Lebensart zu behaupten und andererseits diese auch selbstbestimmt anzunehmen – sich von außen also nicht festlegen zu lassen, wie man zu leben habe.
Weiterhin finden sich sehr konkrete kolonialistische Praktiken in der gegenwärtigen Lebensrealität Indigener wieder. Noch immer wird vielen indigenen Gruppen ihr Recht auf ein angestammtes Territorium oder darauf, einen Lebensraum selbstbestimmt zu wählen, abgesprochen. Private und nationalstaatliche Akteure begehen in Verfolgung ihrer wirtschaftlichen Interessen Raubbau an den Bodenschätzen, was auch noch im 21. Jahrhundert zu Vertreibung indigener Gesellschaften führt.
In der medialen Darstellung Indigener werden Stereotype und Klischees von den "wilden Völkern" reproduziert; in Film und Fernsehen haben Indigene selten eine eigene Stimme.
Mit den Tagen des indigenen Films wollen wir das Interesse für die Kultur und soziale Situation indigener Gesellschaften wecken und Indigenen eine Plattform bieten, ihre Lebenssicht aus der eigenen Perspektive darzustellen. Die Beschäftigung mit indigenen Kulturen kann unsere Weltsicht und unser Verhalten verändern und ein konstruktives Miteinander auf Augenhöhe überhaupt erst ermöglichen.
Zum 5. Mal finden die Tage des indigenen Films in Rostock statt. Wie auch in den vergangenen Jahren wollen wir das Publikum mit historisch spannenden Aufnahmen an die Lebensweise und die Probleme indigener Kulturen heranführen.
Mit rund 10 verschiedenen Filmen sowie Workshops und Ausstellungen setzen sich die Filmtage zum Ziel, einen Spagat zu bewältigen zwischen der Sensibilisierung für indigene Belange und dem Aufzeigen indigener Blickwinkel einerseits, und den naturgemäß durch Stereotype mitgeformten Vorkenntnissen des Publikums andererseits.
An insgesamt 5 Tagen wollen wir mit verschiedenen Dokumentar-, Spiel- und Kurzfilmen eine Grundlage für die Diskussion streitbarer Themen schaffen. Unter anderem soll mit dem Filmschwerpunkt „indigene“ Musik die spannende Unschärfe des Begriffs „indigen“ beleuchtet werden.
Kindern und Jugendlichen wollen wir durch altersgerechte Filme und begleitenden Workshops eine Heranführung an das Thema indigenen Lebens in der Gegenwart ermöglichen.
Neben Kinder- und Jugendfilmen stehen indigene Filme zum Thema „Musik“ im Fokus der diesjährigen Veranstaltung. Der Regionalfokus liegt auf Asien, Ozeanien und Australien; es sind zudem Filme aus Nord- und Südamerika vertreten.
Die Filme werden überwiegend in Originalsprache mit deutschen Untertiteln, teils in deutschen Synchronfassungen oder aber in englischer Sprache gezeigt.
mehr Info im Web oder im Web
Hier finden Sie: Tage des indigenen Films
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Sonntag, 19.11.2017
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