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Afrika und die Kunst. Einblicke in deutsche Privatsammlungen
von Dorina Hecht und Günter Kawik (Hsg.)

Kawik Verlag , 2010
Gebundene Ausgabe - 488 Seiten ; ISBN 978-3000318641
€ 98,00
Wer sich mit afrikanischer Kunst und Kunsthandwerk beschäftigt, wird schnell feststellen, dass es jahrelanger Kleinarbeit bedarf, sich allein einen Überblick über Standorte und Ausmaß von Sammlungen afrikanischer Kunst in deutschen Sprachraum zu verschaffen. Über deren Niveau streiten die Geister dann immer noch allerorten. Wie auch kann eine Einordnung gelingen, wo doch Zigtausende über Jahrhunderte gesammelte Kunstwerke in Kellern, Magazinen und Privatwohnungen lagern? Nur ein kleiner Kreis Eingeweihter bekommt sie je zu Gesicht und streitet dann über Alter, Gebrauch und Wert. Und noch schwieriger ist die Einordnung der zeitgenössischen afrikanischen Kunst.

Umso erfreulicher, dass es mit diesem Buch dem Sammler Günter Kawik und der Kunsthistorikerin Dorina Hecht gelungen ist, herausragende afrikanische Kunstwerke in 36 deutschen Privatsammlungen aufzustöbern und zu präsentieren. (Insgesamt wurden sogar 78 Sammlungen gesichteten und es stellt sich die Frage nach den anderen 42 nicht präsentierten Sammlungen.)

Auf den ersten Blick überraschend beschränken sich die Herausgeber nicht auf traditionelle afrikanische Kunst sondern beziehen ganz selbstverständlich die zeitgenössische Kunst mit ein. Letztere ist sogar überproportional vertreten: Von den 36 Sammlungen enthalten 20 vor allem zeitgenössische afrikanische Kunst. Die heute noch an vielen Stellen anzutreffende Trennung von traditioneller und zeitgenössischer afrikanischer Kunst aufzuheben, war und ist das besondere Anliegen der Herausgeber. Durch ihre Auswahl und Analyse schufen sie ein Werk, dass dem modernen Stand der Kunstwissenschaft entspricht. Das gelang vor allem durch die fächerübergreifende Kooperation der an diesem Band beteiligten Sammlern, Kunsthistorikern, Ethnologen und Kulturwissenschaftler: Ingo Barlovic (Sammler), Hermann Becker (Designer), Uschi Eid (MdB AD), Artur Elmer (Sammler), Sophie Eliot (Kulturwissenschaftlerin), Dorina Hecht (Kunsthistorikerin), Günter Kawik (Sammler), Reinhard Klimmt (Sammler), Kathrin Langenohl (Kunsthistorikerin), Wolfgang Meyn (Ethnologe), Yvette Mutumba (Kunsthistorikerin), Romuald Tchibozo (Kunsthistoriker), Angelika Tunis (Ethnologin) und Heike Wintershoff (Ethnologin und Kulturwissenschaftlerin).
In 5 Kapiteln - SAMMELN. Kunstgeschichte und Kunstmarkt, ZEITGENÖSSISCHE KUNST. Identität und Präsenz globaler Kunst, LOKALE KUNSTSZENEN. Individuelle Modernisierungsprozesse, AKRIKANISCHE KUNST. Kanon und Diskurs und das „Traditionelle“, SAMMERPRAXIS. Datierung und Präsentation - beleuchten sie die deutsche Sammerszene neu und machen so die kulturellen Reichtümer Afrikas in ihrer Gesamtheit einem breiten Publikum in verständlicher Sprache sichtbarer.

5oo farbigen Abbildungen sowie zahlreichen Bildbeschreibungen in deutscher Sprache mit Zusammenfassungen in Englisch und Französisch. Die Zusammenfassungen und weitere nützliche Downloads im Web
Nicht Altbekanntes, sondern afrikanische Kunst als Prozess verstanden, die in die zeitgenössische Kunst mündet.
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