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AfroPort Specials 2013
Hier finden Sie eine Auswahl von Specials verschiedener Jahrgänge: 2017 |
2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009
 
AfroPort Weihnachts-Überraschungen
AfroPort Weihnachts-Überraschungen
Überraschungen sind eingetroffen - passend zum bevostehenden Fest - und aktuell zum Schlaglicht, dass die großen Medien wieder einmal auf die Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa werfen: Amma Darko beschrieb schon vor 20 Jahren, warum Afrikaner nach Europa wollen. Es war ihr erster Roman und ist der Klassiker der MigrantInnen-Literatur geworden. Sie sollten ihn kennen!
Und auch die 2., 3. und 4. Überraschung - Real Vibes von PieroDread, Ce monde est fou von Afrochanson und Live von Äl Jawala - sind bereit, gehört und geliebt zu werden.
 
Der verkaufte Traum. von Amma Darko
Amma Darko studierte übrigens an der Universität in Kumasi in Ghana und arbeitete anschließend im Technologie-Beratungs-Zentrum der Universität. 1981 ging sie für einige Jahre nach Deutschland. In Hildesheim verdiente sie ihr Geld mit Hilfsarbeiten. Diese Erfahrungen flossen in ihre ersten Romane ein. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Accra.
Auszug aus "Der verkaufte Traum"
"... so begann er, mich von seinen Vorhaben zu überzeugen.
'Ich gehe für ein höchstens für zwei Jahre nach Europa', fing er an, 'ich werde dort arbeiten. Mensch, Mara, da gibt es in den Fabriken und auf dem Bau sehr viel Arbeit und viel zu wenige Arbeitskräfte, weißt du das überhaupt? Eben deshalb hab ich die Sachen verkauft. Ich will dort arbeiten, hart arbeiten. Du wirst es sehen, ich schwöre es bei allen Göttern der Heimat, in spätestens einem Jahr wirst du es einsehen. Ich werde soviel verdienen, dass ich alles kaufen kann. Einfach alles, Mara! Fernseher, Radio, Kühlschrank, Teppich, alles. Sogar ein Auto.'
'Auto' rief ich entgeistert... 'Hast Du eben Auto gesagt?'
'Das ist noch nicht alles' fuhr er fort. 'Das wäre ja nur im ersten Jahr. Wenn ich bis dahin nicht zu große Sehnsucht nach Kofo und dir habe ..., kann ich ja noch ein Jahr oder länger bleiben. Und bis dahin haben wir dann ein eigenes Haus. Ein schmuckes Blockhaus, wie es die Minister und Gelehrten und ihre englischen Ehefrauen haben. Das alles und nicht weniger. Kannst du dir das vorstellen?'
Blöde Frage! Natürlich konnte ich mir das nicht vorstellen. Wie auch? ...'Akobi, bist du dir ganz sicher, dass das möglich ist?' fragte ich endlich? Ich wollte es noch einmal bestätigt haben, mehr davon hören. Das sollte ich haben! Akobi grinste wichtigtuerisch, so wie der langnasige Häuptling von Naka in seiner Sänfte. 'Was heißt da möglich? Mara, würde ich dich anlügen? Das ist nicht nur möglich, das ist weit mehr als möglich. Weißt du überhaupt, dass in Großbritannien die Leute so reich sind, dass sie Kühlschränke einfach wegwerfen, häh? Und in Deutschland? Da werfen sie Autos weg.'
'Die tun was?' kreischte ich. Ich konnte nicht anders. 'Die werfen Kühlschränke und Autos weg?'
'Ich hab's doch gesagt, Mara.' Er grinste noch immer.
'Sind die denn richtig in Kopf? Die Weißen in Europa?' fragte ich in vollen Ernst. Ich war felsenfest überzeugt, dass bei Leuten, die Kühlschränke und Autos wegwerfen, eine Schraube locker sein musste."
Mehr zu diesem Buch bei AfroPort.
 
Real Vibes von PieroDread
PieroDread ist in der europäischen Reggae Szene schon lange ein geschätzter Künstler. Nach den vielversprechenden Singles „So Precious“ feat. Antony B und „Leave You No More“ kann man sich nun an seinem ersten Solo Album „Real Vibes“ erfreuen.
PieroDread - Forever 
 
Ce monde est fou. von Afrochanson
Jean Paul Musungay und seine Band spielen ein gemischtes Repertoire, dass sich aus Balladen, A-Capella-Gesang, Zouk und traditioneller afrikanischer Musik zusammensetzt. Diesen Stil nennen sie Chata Chata - Musik sowohl zum Entspannen als auch zum Tanzen.
Hier gibt's Einblick in die Arbeit von Afrochanson
Auftritte von Afrochanson
07.12.2013 Afrika-Haus Berlin
 
Live. von Äl Jawala
Sie haben als Straßenmusiker angefangen und teilten sich schon bald darauf die Bühnen mit Emir Kusturica, Shantel und ähnlichen Größen der Balkan-Beats Bewegung.
Das Quintett Äl Jawala sorgt seit der Gründung im Jahr 2000 mit seinen selbstproduzierten Alben für frischen Wind in den Plattenregalen und hat sich inzwischen, bis über die Grenzen Europas hinaus, einen Ruf als hervorragende Live Band erspielt.
Sie verbinden osteuropäische Melodien, Ska, Reggae und nordafrikanische Elemente mit urbaner Clubkultur und legen nun nach unzähligen Auftritten in Europa, aber auch in Asien und im Nahen Osten, ihr neues Live-Album vor: Eine spannende Auswahl von Konzertmitschnitten, die die elektrisierende Bühnenenergie der Band einfängt.
Äl Jawala tragen den Deutschen Creole Preis für Weltmusik und werden von begeisterten Konzertbesuchern in Rumänien gern mit vier Worten charakterisiert: German Quality, Balkan Soul.
Live von Äl Jawala - Album Trailer
Auftritte von Äl Jawala
06.12.2013 Karlsruhe Tollhaus
07.12.2013 BÜZ Minden
13.12.2013 Kuppel Basel
14.12.2013 Malzhaus Plauen
31.12.2013 Tollwood München
06.03.2014 Kleine Freiheit Osnabrück
07.03.2014 Lagerhaus Bremen
15.03.2014 Saxophon Festival Waldshut-Tiengen
12.04.2014 KULA Konstanz
30.04.2014 Ampere München
01.05.2014 Koma Wörgl

 

 
QUIZ
AfroPort hat zum Nikolaus 3 Bücher "Der verkaufte Traum" von Amma Darko, 3 x Live von Äl Jawala, 3 x Real Vibes von PieroDread und 3 x Ce monde est fou von Afrochanson verlost.
Die Frage war wohl etwas schwierig - zugegeben. Aber wir haben auch ganz tolle Antworten erhalten.
Wie Menschen feiern in Afrika Weihnachten bzw. wie viele Christen gibt es in Afrika?
Die beste und detaillierteste Antwort lieferte uns Frau Langen-Hegemann aus Leipzig. Da gibt es nichts mehr hinzuzufügen:

Zwischen 351-416 Millionen Christen (38-43,8%) gibt es Afrika.
Die Anzahl der Christen in Afrika lässt sich nicht so genau bestimmen:
Auswärtiges Amt: 39,6% Christen (über 368 Mio)
Meyers Lexikon Online (2009): 41,9% Christen (fast 395 Mio)
CIA World Factbook: 41,3% Christen (über 411 Mio)
Religious Freedom Report (2008): 43,8% Christen (über 416 Mio)
Spiegel Wissen: 39,2% Christen (fast 376 Mio)
NYT World Almanac (2009): 38,7% Christen (über 376 Mio)
MSN Encarta (2004): 38,4% Christen (fast 367 Mio)
Harenberg (2007, 2008):  38% Christen (über 351 Mio)
US Department of State: 42,8% Christen (über 411 Mio)

Gewonnen haben: F. Mitzlaff aus Wandlitz, S. Kochius aus Hamburg, C. Krüger aus Berlin, M. Heil aus Düsseldorf, J. Langen-Hegemann aus Leipzig, R. Herden aus Waldkraiburg, W. Dirks aus Quakenbrück, D. Feist aus Freiburg, C. Drees aus Speicher, O. Egungwu aus München und Ch. Sieben sowie M. Mönch aus Oranienburg
Viel Spaß beim Lesen und Hören wünscht AfroPort!
 
weiterführende Links:
Blog von Amma Darko
Amma Darko im Schmetterlings-Verlag
Website von Äl Jawala
Website von PieroDread
Website von Afrochanson
 
 
"Cirque Susuma - The big Soul of Africa!"

"Cirque Susuma - The big Soul of Africa!" ist ein Feuerwerk afrikanischer Kultur und Lebensfreude: Musiker, Artisten, Tänzer, Clowns und Geschichtenerzähler aus Westafrika zeigen eine rasante Show voller Magie, Rhythmus und Leidenschaft. In der live gespielten Klangkulisse afrikanischer Musikinstrumente entstehen unvergessliche Bilder und Geschichten vom Kontinent der Geheimnisse.

Das Publikum erlebt einen stimmungsreichen Einblick in die große Seele Afrikas - in seine Traditionen, seine Musik und Tänze, seinen Humor und seine magischen Geschichten. Nahezu vergessene Mythen der Griots Westafrikas finden Eingang in die Show, die Raum für Tradition und kulturelle Wurzeln lässt. Cirque Susuma will die Künstler nicht in einem Show-Format nach europäischen Vorstellungen präsentieren, sondern ihre Authentizität und ureigene künstlerische Leidenschaft bewahren.

Auszug aus dem aktuellen Programm
(Änderungen vorbehalten)
- das Feuer afrikanischer Trommeln
- faszinierende Artistik und Körperbeherrschung
- afrikanische Clowns - Comedy aus dem Alltagsleben Afrikas
- eindrucksvolle Jonglagen von den Straßen Accras
- Tänze aus Ghana von Traditionals bis Breakdance
- afrikanische Songs mit der SUSUMA-Band
- TIGARI - der rituell-magische Tanz
- die Griot-Geschichte vom König mit Tierkostümen
- die traditionelle Parade der Asafo Krieger
Termine:

22.10.2013, 19:00 Barbara-Künkelin-Halle Schorndorf
23.10.2013, 20:00 Lindenhalle Ehingen
24.10.2013, 20:00 TheaterVillingen-Schnwenningen
25.10.2013, 19:30 Kulturhaus Salzwedel

 
QUIZ
AfroPort hat 5 Originalposter DIN A1 Cirque Susuma verlost.
Die Frage war:
Was ist denn ein Griot?
Richtig: Ein Griot ist ein traditioneller Geschichtenerzähler, der in Liedern die Geschichte eines Stammes, Volkes, Könighauses lebendig hält.
Gewonnen haben: L. Marb aus Seebruck und H. Kirsch aus Freiburg
AfroPort wünscht viel Freude mit den Gewinnen.
 
weiterführende Links:
die Facebook-Seite von Cirque Susuma
das Glossar bei AfroPort
 
 
AfroPort verlost. "Dieser Weg wird kein leichter sein ..."
Gerald Asamoah - der steht morgens auf und lacht ...

"Dieser Weg wird kein leichter sein ..." – der Songtext von Xavier Naidoo – ist also der Leitspruch von Gerald Asamoah. Wer hätte das gedacht. Wo er doch immer lacht und so überaus glücklich rüberkommt.

Aber der Weg beginnt hart. Eine Kindheit ohne Eltern, im Internat, in Ghana. Mit 12 Jahren dann nach Deutschland – in eine fast neue Familie zu einem kleineren Bruder, der hier schon geboren war. Viele Ungewohntheiten wie Wohnung putzen, Eltern im Laden helfen, Deutsch pauken, Schule meistern, kleinen Bruder versorgen, aber endlich auch im Verein trainieren. Und wo Steine sind schafft er sie aus dem Weg, joggt dann eben um vier Uhr früh.

Er hat Talent, Ergeiz, Druchhaltevermögen und wird Spieler bei Werder Hannover, dann bei Hannover 96, beim FC Schalke 04; er ist an Pokalen beteiligt und wird schließlich Nationalspieler. Und ja, zäh ist er, er hält was aus - nicht nur gesundheitlich, dass beweist auch folgende Szene:

„Die Zuschauer in Cottbus hatten beschlossen, mich und Otto Addo psychisch zu demoralisieren. Von der ersten Minute gab es Pfiffe gegen uns, die sich in Hasstriaden steigerten. Wir wurden mit Bananen beschmissen, permanent ertönten Urwaldgeräusche, dieses eklige „Uhhh, uhhh, uhhh“, nachgeahmte Affengeräusche. Die Zuschauer skandierten „Neger raus!“ und wurde ich gefoult und lag am Boden, waren auch Cottbusser Spieler an dieser Art „Gastfreundschaft“ verbal beteiligt. „Steh auf, du Neger!“ war anscheinend dort zu dieser Zeit eine besondere Form der Motivation für schwarze Spieler. Ich hatte die Situation völlig unterschätzt. … Ich spürte nur Hass pur! Und dieser sollte nach dem Spiel weitergehen…“

Er hört auch Sprechchöre wie „SS SA Germania“, oder „Deutschland den Deutschen – Ausländer raus!“

Dass sich sein Traum von einer Fußballkariere erfüllt - trotz dieser Anfeindungen, trotz der Rückschläge durch Krankheit, Herzfehler, Beinbruch - ist keine Genugtuung sondern einfach eine riesige Freude für ihn und Ansporn. Und, er hat schon wieder ein Tor für Schalke geschossen.
Ein Buch, das jeder einmal lesen sollt. Danke Gerald!
Möchten Sie es lesen? Dann spielen Sie mit!
 
QUIZ
AfroPort hat 2 x "Dieser Weg wird kein leichter sein ..." von Gerald Asamoah.
Die Frage war:
Hat Gerald Asamoah Tore für Deutschald geschossen? (Wie viele?)
Richtig war: Ja und es waren 6 Tore!
Gewonnen haben: P. Meinhardt aus Frankfurt a.M. und A. Atabey aus Großkotzenburg
AfroPort wünscht viel Freude beim Lesen.
 
weiterführende Links:
das Buch beim Herbig-Verlag
die Facebook-Seite von Gerald Asamoah
Gerald Asamoa in der Wikipedie
 
 
AfroPort hat verlost. Ein Leben in Krieg und Frieden.
Kofi Annan, einer der bekanntesten Politiker der Welt.
Kofi Annan arbeitete vier Jahrzehnte in verschiedenen Organisationen der Vereinten Nationen. Zwischen 1997 und 2006 war er der siebte Generalsekretär und vermittelte in zahlreichen Krisen, von Ruanda bis Afghanistan. Im Jahr 2001 erhielt er gemeinsam mit den Vereinten Nationen den Friedensnobelpreis.
In einem ebenso politischen wie persönlichen Buch, das den Bogen spannt von seiner Jugend in Ghana bis in die Gegenwart, schildert Annan Erfolge und Schwierigkeiten seiner Vermittlungsbemühungen im Auftrag der Vereinten Nationen und die Auseinandersetzung sowohl mit den großen Mächten der Welt wie mit gefährlichen Potentaten und Diktatoren. Kofi Annan gibt einen tiefen Einblick in die Arbeit der Vereinten Nationen mit dem Ziel, ihre von allen Seiten immer wieder infrage gestellte Rolle in der Weltpolitik zu stärken.
Der Leser erfährt viele persönliche Details - z.B. über seine Herkunft:
"Mein Vater - einer der wenigen afrikanischen Manager in einem europäischen Handelsunternehmen, ein führendes Mitglied der UGCC und enger Freund des Asantehene, des Ashantikönigs - musste in der Zeit sorgfältig abwägen. Unser Haus wurde damals zum Versammlungsort prominenter UGCC-Mitglieder - so dass sogar Nkrumah-Aktivisten im Park auf der anderen Straßenseite Demonstrationen abhielten. Als junger Mann war ich stark beeinflusst von den Diskussionen, die mein Vater und seine Freunde in unserem Haus führten. Gleichzeitig fühlte ich mich von der Leidenschaftlichkeit und Dringlichkeit von Nkrumahs Forderungen nach 'Unabhängigkeit jetzt' angezogen. Manche von Nkrumahs Äußerungen - dass wir auf eigenen Füßen stehen und unser Schicksal selbst in die Hand nehmen müssten - fiel bei mir auf fruchtbaren Boden."
Und immer wieder finden sich sehr kritische Analysen:
"... Putsche, wirtschaftliches Missmanagement, brutale Regime, ständige Menschenrechtsverletzungen und Unterentwicklung: All das verstärkt sich gegenseitig. Wahre Führung äußert sich im Aufbau von Institutionen, in der harten, nicht nachlassenden Arbeit bei der Schaffung und Entwicklung der vielen Regierungsinstitutionen und unabhängigen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die nötig sind, um die Probleme Afrikas zu bewältigen."
Möchten Sie mehr lesen? Bei DVA gibt es 40 Seiten als Leseprobe
Weitere Details zum Buch finden Sie auch auf unserer Bücherseite
 
QUIZ
AfroPort hat 3 Bücher Ein Leben in Krieg und Frieden von Kofi Annan verlost.
Die Frage war:
Wer war dieser Nkrumah, der das Leben von Kofi Annan offensichtlich schon in jungen Jahren beeinflusst hat?
Richt war: Kwame Nkrumah war der erste Präsident Ghanas, er hatte Ghana 1957 als erstes schwarzafrikanisches Land in die Unabhängigkeit geführt
Einsendeschluss war der 25.7.2013
Wir haben über Hundert richtige Antworten erhalten. Das Los fiel auf: J. Mei, Saarburg; H. Marcard, Berlin und C. Papenhausen, Eppstein.
Danke an alle Mitspieler. AfroPort freut sich für die Gewinner und wünscht viele neue Einsichten und Erkenntinsse beim Lesen.
 
weiterführende Links:
das Buch beim DTV Verlag
Kofi Annan in der Wikipedie
 
 
Rokia rockt! AfroPort hat verlost: Beautiful Africa!
Rokia Traoré, eine Stimme des neuen Afrika.
Was für Klänge? Was für eine Musik? Was eine Stimme!
Rokia Traoré lernte schon als kleines Mädchen die Welt kennen, denn ihr Vater war Diplomat. Die Familie reiste in die USA, in den Mittleren Osten und immer wieder nach Europa. Rokia lernte mit den verschiedenen Ländern die unterschiedlichsten Kulturen kennen und sog alles auf wie ein Schwamm. Das Resultat ist eine moderne, multikulturelle Frau. Ein Künstlerin, die zeitgenössische Musik produziert und doch ihrem Wurzeln treu blieb.
Rokia Traoré singt meist in ihrer Muttersprache Bambara, daneben aber auch auf Französisch und und Englisch. Ihre Lieder handeln von soziale Themen und Brennpunkten, von der Stellung der Frau in der modernen Gesellschaft Afrikas, vom Elend notleidender Kinder, von zerbrochenen und wiedergefundenen Beziehungen, aber immer auch von der Liebe - zu ihrer Heimat und zu Afrika.
Rokia Traorés Eltern wollten nicht, dass sie Musikerin wird, doch sie konnte in jungen Jahren eine Stimmeausbildung genießen. Noch vor der Veröffentlichung ihres ersten Albums verlieh ihr Radio France Internationale 1997 den Titel «Afrikanische Entdeckung des Jahres». Sie lernte den begnadeten Sänger und Gitarristen Ali Farka Touré kennen, der wie sie aus Mali stammt und das Potenzial der jungen Sängerin erkannte. Er wurde zum wichtigen Freund, Förderer und Wegbereiter ihrer Karriere. Mit seiner Hilfe nahm Rokia Traoré 1998 ihr Debüt «Mouneissa» auf. Bereits ihr zweites Album «Wanita» aus dem Jahr 2000 erhielt höchste Anerkennung und wurde von der New York Times zu einem der «Alben des Jahres» gekürt.
Rokia Traorés Kariere ging nun nur noch bergauf: Für «Bowmboï» erhielt sie 2003 den begehrten und international beachteten BBC World Music Award. 2008 folgte «Tchamantche». Und 2013 – topaktuell – erscheint nun das fünfte Album der Künstlerin: «Beautiful Africa». Es sind die typisch malischen Klängen gemixt mit den rockigen Tönen und die aussergewöhnliche emotionale Stimme, die uns so anrühren.
Rokia Traoré: Die Stimme des neuen Afrika.
Hier - hinter diesem Bild - kann man auch mal reinhören!
 
QUIZ
AfroPort hat 3 CDs Beautiful Africa von Rokia Traore verlost.
Die Frage war:
In welcher afrikanischen Stadt wuchs Rokia Traoré auf?
Wir erhielten fast 200 Zuschriften, aber offensichtlich war das gar nicht so einfach zu beantworten.
Hier ein kleine Auswahl von Antworten und unsere Kommentare dazu:
  Rokia Traoré ist in Belidougou geboren worden und lebte während ihrer Gymansialzeit in Bamako. Die Frage ist nicht sehr eindeutig zu lösen. Bestimmt hat sie durch die Diplomatentätigkeit ihres Vaters auch in anderen afrikanischen Städten gelebt. Jedoch denke ich, dass Bamako die richtige Antwort ist.
  Rokia Traore ... ist 1972 in Belidougou geboren.
  Richtig, aber Belidougou ist eine Region in Mali - aber OK.
   
  Die Sängerin, Komponistin und Gitarristin Rokia Traoré wurde 1974 in Kolokani, im Nordwesten Malis, geboren. Als Tochter eines Diplomaten wuchs sie auch in Nordafrika, Saudi-Arabien, China und Belgien auf.
  Richtig, sie ist in Kolokani geboren und hat dann dort sicher auch gelebt.
   
  Rokia wuchs in BAMAKO auf, zumindest ging sie dort zum Gymnasium ...
  Mit dieser Antwort sind wir sehr zufrieden.
   
 

Lösung: Mali

  Nein, denn Mali ist keine Stadt.


Gewonnen!

Aus allen richtigen Einsendungen haben wir 3 Gewinner ermittelt. Gewonnen haben:
- T. Kahle, Mülheim-Ruhr
- U. Steinwehr, Neubrandenburg
- M. Camara, Nürnberg

AfroPort wünscht viel Freude beim Hören!
 
weiterführende Links:
offizelle Website von Rokia Traoré
Rokia Traoré auf Facebook

Einziges Konzert in deutschsprachigen Raum:
18.5.2013 AfroPfingsten, Winterthur
Konzert

Folgende CDs sind über Amazon erhältlich:
Danke an out | here rec für die Bereitstellung der CDs!
 
Für die Frauen der Welt
Die Stimme der Komoren
Komoren - gehören die auch zu Afrika und wenn, wo liegen die? Und was haben sie zu bieten? Strand, Natur! Musik?
Komoren - die Inselgruppe ist ein Naturparadies aus Vulkanbergen, Korallenriffen, Regenwald, Savannen, Mangroven. Es gedeihen Pfeffer, Nelken, Vanille, Kakao. Für die Bevölkerung ist das Paradies oft harter Überlebenskampf. Sie kamen ursprünglich aus allen Teilen der Welt und sind heute arabisch, madagassisch, indisch, persisch und überwiegend sunnitisch - eine Mischung, die eine wunderbare Musik hervorgebracht hat.
Nawal ist ein leuchtendes Beispie dafür. Die Sängerin, Songschreiberin und Instrumentalistin spielt Gitarre, Gambusi, Daf und Mbira. Bei ihr trifft die indo-arabisch-persische Musik auf Bantu-Polyphonien und Sufi-Trance. Sie singt meist in der komorischen Sprache Shikomor, aber auch in Französisch, Englisch und Arabisch. 
Nawal profitierte von der Philosophie ihres bedeutenden Großvaters, Al Maarouf, eines großen Sufi-Meisters, der inspiriert wurde durch das „Licht des Islam“, das auf Liebe, Respekt und Frieden beruhte. Schon in jungen Jahren war ihre Musik auch spirituell.
„Les Femmes de la Lune“ - Title ihres Doppelalbums mit DVD - ist daher die Fortsetzung ihres größten Anliegens, die Wertschätzung der Frauen in ihrer Heimat. Ganz bewußt arbeitete sie mit einfachen Frauen, mit Mütter, mit Frauen, die normalerweise auf den Feldern arbeiten oder in Büros. Die meisten von ihnen singen anlässlich religiöser Feierlichkeiten wie Hochzeiten, Geburten, Beerdigungen. Sie haben ihren eigenen Stil zu singen, sind aber keine Profimusikerinnen. Nawal traf die Auswahl - die Sufi-Lieder und die Gospel der Komoren. Nawal: "Ich habe nicht allzuviel verändert, aber anders arrangiert. Und ich wollte ihre Stimmen weiterentwickeln, die Klangfarben, denn diese Frauen haben bereits großartige Stimmen.
Die Frauen hätten nie gedacht, dass sie jemals so etwas machen würden. Nun sind sie sehr motiviert, sie möchten ein zweites Album und das gemeinsame Abenteuer fortführen."
„Art et Moin“ ist Nawals Organisation, die die Talente der Frauen fördert, ihre Schönheit zeigt und auch das kulturelle Erbe bewahren möchte.
Nawal lebt heute überwiegend in Frankreich, tourt durch Europa und nach Afrika. Mitte April 2013 ist sie wieder in München bei einem Konzert und Workshops zu hören und zu erleben - im Heil- und Meditationszentrum YA WALI.
Unterstützung für Nawal und „Art et Moin“ wäre ganz einfach: Kaufen Sie eine der CDs / DVDs oder besuchen Sie ihre Workshops / ihr Konzert. Die Links dazu finden Sie unten.
Die CDs / DVD sind über Amazon oder die Website von Nawal erhältlich:
 
Unser Quiz: AfroPort hat zu Ostern 3 CDs
"Embrace the Spirit" von Nawal verlost.
Dafür wollten wir wissen, wo die Komoren liegen. Ein Land, das in der Nähe der Komoren liegt, war gefragt.
Einsendeschluss: 24.3.2013
Fast 200 Mails haben uns erreicht. Vielen Dank für die vielen Zuschriften und das Interesse an der Musik von Nawal. Leider konnten nicht alle gewinnen.
Die Gewinner sind: A. Behiry und C. Bodenstein aus München sowie A. Haufe aus Elchingen.
AfroPort wünscht den Gewinnern viel Spaß mit der CD und allen ein Frohes Osterfest.
 

Infos zu den Event:
13.4.2013 NAWAL Konzert
81675 YA WALI im Loft München, Kirchenstraße 15
Konzert
13. & 14.4.2013 NAWAL Stimm-Workshop
81675 YA WALI im Loft München, Kirchenstraße 15
Workshop

weiterführende Links:
offizelle Website von NaWal
Art et Moin
 
 
Herbst-Special
"Wir sind die Macht"
Die Friedensnobelpreisträgerin sprach am 16.11.2012 in Mönchengladbach mit der Journalistin und Feministin Alice Schwarzer über die liberianische Frauenbewegung und deren Friedenskampf, über den Bürgerkrieg und das heutige Liberia, und nicht zuletzt über ihr ganz persönliches Schicksal als Frau in einem Land, das über Jahrzehnte geprägt war von Unterdrückung und Chaos, Gewalt und Armut.
Wir suchten den Namen, dieser Frau. Wer ihn wußte, konnte eins der 3 Bücher gewinnen: "Wir sind die Macht".
Einsendeschluss: 10.12.2012
Auflösung: Roberta Leymah Gbowee
Gewonnen haben: L. Sander aus Wien, H. Dömling aus Bad Königshofen und M. Pötschke aus Berlin
Wir wünschen viele neue Erkenntnisse beim Lesen!
Und Frohe Weihnachten!
 
Infos zum Event:
16.9.12 20 Uhr Kaiser-Friedrich-Halle Mönchengladbach
Vorträge
weiterführende Links:
Bücher
Verlag Klett-Cotta
 
Herbst-Special
Freikarten zu gewinnen:
Für das Konzert Mokoomba - Rising Tide Album Tour am 25.10.12 im Café Muffathalle München verlosen wir 2 x 2 Freikarten. mehr
 
Kinostart: Die Abenteuer der kleinen Giraffe ZARAFA
Im Oktober kommt der neue Film von Rémi Bezançon & Jean-Christophe Lie in die Kinos: Die Abenteuer der kleinen Giraffe ZARAFA. Es ist eine bilderreicher Animationsfilm, eine Geschichte voller Spannung und Abenteuer, die auf wahren Begebenheiten beruht: Im Jahr 1827 sorgte die erste Giraffe im Zoo von Paris auch in Wirklichkeit für viel Wirbel und Begeisterung. Der Film lockte bereits über 1,5 Millionen Besucher in die französischen Kinos...
Anlässlich des Kinostarts verlosen wir 2 DVDs des älteren Films Kiriku und 2 x 2 Freikarten für ZARAFA, die in allen deutschen Kinos Gültigkeit haben.
Unsere Frage war:
Wohin wird ZARAFA verschenkt?
Einsendeschluss: 11.10.2012
Auflösung: Paris
Gewonnen haben: M. Bartoniek aus Vechta, M. Heil aus Düsseldorf, K. und D. Barros Francisco aus Hannover und N. Mertens aus Bonn.
Wir wünschen viel Freude beim Ansehen!
 
weiterführender Link:
ZARAFA bei YouTube
 
Gesucht: Der "Herr der Krähen"?
Der "Herr der Krähen"
- er wird im September auf Lesereise durch Deutschland gehen und u.a. Berlin und München besuchen. Wenn Sie herausbekommen, wer der "Herr der Krähen" ist, der auf Lesereise geht, schreiben Sie uns seinen Namen per eMail info@afroport.de und setzen Sie in den Betreff: Herr der Kähen
Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihre Adresse an. Wir werden den Gewinnern die Bücher per Post zuschicken.
Einsendeschluss: 8.9.2012
Infos zur Lesereise:
10.9.12 20 Uhr Hau der Festspiele Berlin
14.9.12 20 Uhr Literaturhaus München
Vorträge
weiterführende Links:
A1 Verlag
 

Gewonnen:

Der Name, den wir suchten, war natürlich der von dem kenianischen Autor Ngugi wa Thiong'o.
Unter den über 100 Zuschriften haben wir 2 Namen ausgelost.
H. Dömling aus Bad Königshofen und H. de Boer aus Wedemark können sich auf je ein Exemplar des fast 1000-seitigen Romans "Herr der Krähen" freuen.
Wir wünschen viel Lesezeit und -spaß!
 
Erdöl-Special
Letzte Ölung Nigerdelta
Während überall im Land die Afrikafestivals boomen läuft im Museum für Völkerkunde München eine bemerkenswerte Ausstellung, die mehr Aufmerksamkeit verdient. Eigentlich mindestens so viel wie die Expolsion der Ölplattform Deepwater Horizon im April 2010 im Golf von Mexiko. Als diese explodierte flossen an die 800 Millionen Liter Rohöl ins Meer und verseuchten große Teile des Golfs von Mexiko, die Küstenregionen, Mangrovenwälder, das Flusdelta des Mississippi und - was das Medieninteresse besonders ankurbelte - alles passierte direkt vor der Haustür der USA. Nicht zuletzt deshalb sahen wir die Bilder monatelang, tagtäglich.
Auch im Nigerdelta fließt Öl, sehr viel Öl. Seit 1956 haben hier alle großen Konzerne ihre Claims abgesteckt - Shell, ExxonMobil, ChevronTexaco, Total, Eni, Statoil, ConocoPhilips, Addax, Petrobas. 7000 km Pipelines durchziehen das Delta wie ein Spinnennetzt, verlaufen durch Mangrovenwälder ebenso wie mitten über einen Dorfplatz. Aus 5000 Böhrlöchern werden täglich über 200 Millionen Liter Rohöl gepumpt. Einiges davon ging und geht daneben, leckt, wird abgezapft, sickert aus mittlerweile undicht gewodenen Leitungen oder Verschlüssen. In den vergangenen 50 Jahren kamen so an die 1500 Millionen Liter Öl zusammen, die dem Ökosystem des Nigerdeltas zusetzen. Es gibt Flussarme in denen heute Rohöl statt Wasser fließt. Dazu kommt das Abfackeln des Gases, das bei der Erdölgewinnung mit austritt. Viele Dörfer liegen direkt neben den gigantisch hohen Abfackelstationen die Tag und Nacht brennen. Die Menschen atmen die giftigen Gase ein, leiden an Asthmaerkrankungen und Krebs. Nach den Fischen im Wasser werden so auch die Ernten auf den Feldern durch Schwermetalle und sauren Regen verseucht.
Ölkonzerne machen gern Sabotage und den Öldiebstahl für die Verschmutzung verantwortlich, aber das ist weniger als die halbe Wahrheit. Ja, aus den alten verrotteten Leitungen, die Shell zurückgelassen hat, gewinnen Jugendliche heute in improvisierten Klein-Raffinerien Treibstoff, von deren Erlös ganze Familien leben, solange jedenfalls, bis die Leitungen explodieren. Die Polizei kassiert Schmiergeld. Das ist Alltagsleben im Niger-Delta 2012. Wir in Deutschland leben rund 6.000 Kilometer entfernt und kaufen unseren Treibstoff an der Tankstelle bei Shell & Co - und regen uns auf über die steigenden Preise. Wer nimmt die schleichenden Katastrophen in den Fördergebieten wahr - im Nigerdelta, in Sibirien, in der Tiefsee? Die wirklichen Gründe dieser Katastrophe sind der zunehmende Energiehunger der Welt, die unersättliche Profitgier der Konzerne und unser Wegschauen.
 
In farbenprächtigen und v.a. aussagestarken Bildern, die unter die Haut gehen, und in Schautafeln, die wesentliche Zusammenhänge grafisch darstellen, machen die Ausstellung und der gleichnamige Katalog dieses Drama bewusst. Sie sollten es sich näher ansehen!
Letzte Ölung Nigerdelta.
Das Drama der Erdölförderung in zeitgenössischen Fotografien
noch bis 16.9.2012
im Museum für Völkerkunde München
Impressionen der Ausstellung sehen Sie unten:
Foto oben: Terminals auf der einen, Hütte der umgesidelten ehemaligen Bewohner auf der anderen Seite des Kanals - keiner der Einwohner arbeitet in der Anlage
 
Foto oben: Satellitenaufnahmen des Nigerdeltas. Das Ausmaß der Mangrovensümpfe und Pipelines ist gut erkennbar.
 
Foto oben: Die Angriffe auf Einrichtungen der Ölindustrie sind durch rote Punkte markiert
 
Foto oben: Karte mit Öl-und Gaskonzessionen
 
Foto oben: Bewohner vor einer angezapften und in Brand geratenen Pipeline
 
Foto oben: In Brand geratene Pipeline. Verkohlte Körper werden aus dem Feuer gezogen ...
 
Foto oben: "Help Delta Boy" - Protest eines Bewohners.
mehr Info im Katalog
Fotos oben: Barbara Schirpke
"Öl auf Wasser" von Helon Habila
Port Harcourt, Nigeria, im Delta des Niger. Eine Frau verschwindet. Dies wäre keine Nachricht in den Medien wert, handelte es sich nicht um eine Britin, die Ehefrau eines hochrangigen Mitarbeiters einer ausländischen Ölgesellschaft, die im Delta und vor der Küste Öl bohren. Die Entführung ist offensichtlich das Werk einer Rebellengruppe ...
Ruhig und klar beschreibt Habila den „Ölkrieg“ und wie er sich auf die Bewohner auswirkt, auf die Militärs, die die Konzerne unterstützen weil sie von ihnen Geld bekommen, auf die Rebellen, die diese Missstände beseitigen wollen.

Er beschreibt wie die Menschen die Dörfer verlassen und in der Hoffnung auf Arbeit in Elendsquartiere am Rande der Großstädte ziehen. Ihre Lebensgrundlagen sind zerstört, die Fischschwärme weg, die Krabbenbestände vernichtet, der Boden verseucht. Die verrotteten Bohrtürme ragen wie Voodoo-Skulpturen aus dem Wasser, das nach Fäulnis, Verwesung und Benzin stinkt. Vogelkadaver, glitschig von Öl, tote Fische mit weißen Bäuchen: „Das Dorf sah aus, als hätte eine tödliche Epidemie in ihm gewütet.“ Riesige Öl-Pipelines überziehen die übel riechende Landschaft, allgegenwärtige Abgasfackeln machen die Nacht zum Tag.

Am Ende des Buches lautet der Auftrag: „Erzähl ihnen von den Abgasfackeln, die man nachts sieht, und dem Öl auf dem Wasser. Und den Soldaten, die uns zwingen, die Gewalt mit jedem Tag etwas auszuweiten. Erzähl ihnen, wie man Tag für Tag in unserem eigenen Land Jagd auf uns macht …“
Helon Habila, 1967 in Nigeria, geboren, studierte Literatur und lehrte an der Universität bevor er nach Lagos ging, um dort als Journalist zu arbeiten.
mehr zum Roman
 
Gewonnen ...
Damit Sie sich mit dieser Katastrophe näher beschäftigen können, verlosen wir 3 Ausstellungkataloge "Letzte Ölung Nigerdelta. Das Drama der Erdölförderung in zeitgenössischen Fotografien" und 2 Exemplare des Romans "Öl auf Wasser" von Helon Habila, der 2012 bei Wunderhorn erschienen ist.
Wenn Sie eins dieser Bücher gewinnen möchten, beantworten Sie uns bitte mindestens eine der folgenden Fragen:
In welchem Land befindet sich das Nigerdelta?
Welche Alternativen sehen Sie zur "Letzten Ölung" / Gibt es Alternativen zum Erdöl?
Schreiben Sie uns per eMail info@afroport.de und setzen Sie in den Betreff: Nigerdelta
Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihre Adresse an. Wir werden den Gewinnern die Bücher per Post zuschicken.
Einsendeschluss war der 3.8.2012
Auflösung:
Ja natürlich liegt das Nigerdelta in Nigeria - wie alle 100 Mitspiler richtig beantwortet haben.
Die 2. Frage wurde auch von vielen beantwortet - kontrovers von "Ich sehe keine Alternativen" bis "Alternativen wie Wasserstoff, Biogas, Sonne, Wind, Geothermie und vor allem auch Reduktion des Energieverbrauchs" Ja, klasse. Ideen sind also schon da und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!
Danke für die vielen Antworten. Leider konnten nicht alle gewinnen.

Gewonnen haben je einen Roman von Helon Habila "Öl auf Wasser":
- S. Crüger, Berlin
- A. Loewe, Wedemark

Und gewonnen haben je einen Ausstellungskatalog "Letzte Ölung Nigerdelta"
- J. Gerber, Freiburg i.Br.
- M. Bröhmer, Pohlheim
- R. Lienemann, Bochum

 
Weiterführende Links:
mehr zum Katalog
mehr zum Roman
Abgefackelt - Ölkonzerne killen die Umwelt (YouTube Video, 45 min)
 
Danke für das Bereitstellen der Gewinne an den
Verlag Wunderhorn und das Staatliche Museum für Völkerkunde München
 
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Teilnahme- und Durchführungsbedingungen:
Teilnahmeberechtigt sind volljährige Personen. Minderjährige bedürfen zu ihrer Teilnahme, der Zustimmung ihrer/ihres Erziehungsberechtigten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 
Dienstag, 12.12.2017
1963
Kenia wird unabhängig. Nationalfeiertag - Jamhuri

2000
Friedensvertrag zwischen Eritrea und Äthiopien zur Bendigung des seit 1998 geführten Krieges

16.12.
Tag der Versöhnung in Südafrika
Die Erde hat genug für jedermanns Bedürfnisse, nicht aber für jedermanns Gier.
M. Gandhi
 

AfroPort hat verlost:

3 x "Der verkaufte Traum"
von Amma Darko



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und

AfroPort hat verlost:

3 x "Real Vibes"
von PieroDread



 

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AfroPort hat verlost:

3 x "Ce monde est fou"
von Afrochanson



 

 

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3 x "Live"
von Äl Jawala



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AfroPort hat verlost:

Originalposter DIN A1
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AfroPort hat

2 x
"Dieser Weg wird kein leichter sein ..."
von Gerald Asamoah

verlost

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AfroPort hat:

3 x
"Ein Leben in Krieg und Frieden"
von Kofi Annan

verlost

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AfroPort hat verlost:

3 x
"Beautiful Africa"
von Rokia Traoré

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AfroPort hat verlost:

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"Embrace the Spirit" von Nawal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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2 x
Herr der Krähen

 

 

 

 

 

 

 

 

AfroPort
hat verlost:
3 x
Letzte Ölung Nigerdelta

2 x
Öl auf Wasser
von Helon Habila

 

 


 
     
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