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AfroPort Specials 2012
Hier finden Sie eine Auswahl von Specials verschiedener Jahrgänge: 2017 |
2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009
 
Herbst-Special
"Wir sind die Macht"
Die Friedensnobelpreisträgerin sprach am 16.11.2012 in Mönchengladbach mit der Journalistin und Feministin Alice Schwarzer über die liberianische Frauenbewegung und deren Friedenskampf, über den Bürgerkrieg und das heutige Liberia, und nicht zuletzt über ihr ganz persönliches Schicksal als Frau in einem Land, das über Jahrzehnte geprägt war von Unterdrückung und Chaos, Gewalt und Armut.
Wir suchten den Namen, dieser Frau. Wer ihn wußte, konnte eins der 3 Bücher gewinnen: "Wir sind die Macht".
Einsendeschluss: 10.12.2012
Auflösung: Roberta Leymah Gbowee
Gewonnen haben: L. Sander aus Wien, H. Dömling aus Bad Königshofen und M. Pötschke aus Berlin
Wir wünschen viele neue Erkenntnisse beim Lesen!
Und Frohe Weihnachten!
 
Infos zum Event:
16.9.12 20 Uhr Kaiser-Friedrich-Halle Mönchengladbach
Vorträge
weiterführende Links:
Bücher
Verlag Klett-Cotta
 
Herbst-Special
Freikarten zu gewinnen:
Für das Konzert Mokoomba - Rising Tide Album Tour am 25.10.12 im Café Muffathalle München verlosen wir 2 x 2 Freikarten. mehr
 
Kinostart: Die Abenteuer der kleinen Giraffe ZARAFA
Im Oktober kommt der neue Film von Rémi Bezançon & Jean-Christophe Lie in die Kinos: Die Abenteuer der kleinen Giraffe ZARAFA. Es ist eine bilderreicher Animationsfilm, eine Geschichte voller Spannung und Abenteuer, die auf wahren Begebenheiten beruht: Im Jahr 1827 sorgte die erste Giraffe im Zoo von Paris auch in Wirklichkeit für viel Wirbel und Begeisterung. Der Film lockte bereits über 1,5 Millionen Besucher in die französischen Kinos...
Anlässlich des Kinostarts verlosen wir 2 DVDs des älteren Films Kiriku und 2 x 2 Freikarten für ZARAFA, die in allen deutschen Kinos Gültigkeit haben.
Unsere Frage war:
Wohin wird ZARAFA verschenkt?
Einsendeschluss: 11.10.2012
Auflösung: Paris
Gewonnen haben: M. Bartoniek aus Vechta, M. Heil aus Düsseldorf, K. und D. Barros Francisco aus Hannover und N. Mertens aus Bonn.
Wir wünschen viel Freude beim Ansehen!
 
weiterführender Link:
ZARAFA bei YouTube
 
Gesucht: Der "Herr der Krähen"?
Der "Herr der Krähen"
- er wird im September auf Lesereise durch Deutschland gehen und u.a. Berlin und München besuchen. Wenn Sie herausbekommen, wer der "Herr der Krähen" ist, der auf Lesereise geht, schreiben Sie uns seinen Namen per eMail info@afroport.de und setzen Sie in den Betreff: Herr der Kähen
Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihre Adresse an. Wir werden den Gewinnern die Bücher per Post zuschicken.
Einsendeschluss: 8.9.2012
Infos zur Lesereise:
10.9.12 20 Uhr Hau der Festspiele Berlin
14.9.12 20 Uhr Literaturhaus München
Vorträge
weiterführende Links:
A1 Verlag
 

Gewonnen:

Der Name, den wir suchten, war natürlich der von dem kenianischen Autor Ngugi wa Thiong'o.
Unter den über 100 Zuschriften haben wir 2 Namen ausgelost.
H. Dömling aus Bad Königshofen und H. de Boer aus Wedemark können sich auf je ein Exemplar des fast 1000-seitigen Romans "Herr der Krähen" freuen.
Wir wünschen viel Lesezeit und -spaß!
 
Erdöl-Special
Letzte Ölung Nigerdelta
Während überall im Land die Afrikafestivals boomen läuft im Museum für Völkerkunde München eine bemerkenswerte Ausstellung, die mehr Aufmerksamkeit verdient. Eigentlich mindestens so viel wie die Expolsion der Ölplattform Deepwater Horizon im April 2010 im Golf von Mexiko. Als diese explodierte flossen an die 800 Millionen Liter Rohöl ins Meer und verseuchten große Teile des Golfs von Mexiko, die Küstenregionen, Mangrovenwälder, das Flusdelta des Mississippi und - was das Medieninteresse besonders ankurbelte - alles passierte direkt vor der Haustür der USA. Nicht zuletzt deshalb sahen wir die Bilder monatelang, tagtäglich.
Auch im Nigerdelta fließt Öl, sehr viel Öl. Seit 1956 haben hier alle großen Konzerne ihre Claims abgesteckt - Shell, ExxonMobil, ChevronTexaco, Total, Eni, Statoil, ConocoPhilips, Addax, Petrobas. 7000 km Pipelines durchziehen das Delta wie ein Spinnennetzt, verlaufen durch Mangrovenwälder ebenso wie mitten über einen Dorfplatz. Aus 5000 Böhrlöchern werden täglich über 200 Millionen Liter Rohöl gepumpt. Einiges davon ging und geht daneben, leckt, wird abgezapft, sickert aus mittlerweile undicht gewodenen Leitungen oder Verschlüssen. In den vergangenen 50 Jahren kamen so an die 1500 Millionen Liter Öl zusammen, die dem Ökosystem des Nigerdeltas zusetzen. Es gibt Flussarme in denen heute Rohöl statt Wasser fließt. Dazu kommt das Abfackeln des Gases, das bei der Erdölgewinnung mit austritt. Viele Dörfer liegen direkt neben den gigantisch hohen Abfackelstationen die Tag und Nacht brennen. Die Menschen atmen die giftigen Gase ein, leiden an Asthmaerkrankungen und Krebs. Nach den Fischen im Wasser werden so auch die Ernten auf den Feldern durch Schwermetalle und sauren Regen verseucht.
Ölkonzerne machen gern Sabotage und den Öldiebstahl für die Verschmutzung verantwortlich, aber das ist weniger als die halbe Wahrheit. Ja, aus den alten verrotteten Leitungen, die Shell zurückgelassen hat, gewinnen Jugendliche heute in improvisierten Klein-Raffinerien Treibstoff, von deren Erlös ganze Familien leben, solange jedenfalls, bis die Leitungen explodieren. Die Polizei kassiert Schmiergeld. Das ist Alltagsleben im Niger-Delta 2012. Wir in Deutschland leben rund 6.000 Kilometer entfernt und kaufen unseren Treibstoff an der Tankstelle bei Shell & Co - und regen uns auf über die steigenden Preise. Wer nimmt die schleichenden Katastrophen in den Fördergebieten wahr - im Nigerdelta, in Sibirien, in der Tiefsee? Die wirklichen Gründe dieser Katastrophe sind der zunehmende Energiehunger der Welt, die unersättliche Profitgier der Konzerne und unser Wegschauen.
 
In farbenprächtigen und v.a. aussagestarken Bildern, die unter die Haut gehen, und in Schautafeln, die wesentliche Zusammenhänge grafisch darstellen, machen die Ausstellung und der gleichnamige Katalog dieses Drama bewusst. Sie sollten es sich näher ansehen!
Letzte Ölung Nigerdelta.
Das Drama der Erdölförderung in zeitgenössischen Fotografien
noch bis 16.9.2012
im Museum für Völkerkunde München
Impressionen der Ausstellung sehen Sie unten:
Foto oben: Terminals auf der einen, Hütte der umgesidelten ehemaligen Bewohner auf der anderen Seite des Kanals - keiner der Einwohner arbeitet in der Anlage
 
Foto oben: Satellitenaufnahmen des Nigerdeltas. Das Ausmaß der Mangrovensümpfe und Pipelines ist gut erkennbar.
 
Foto oben: Die Angriffe auf Einrichtungen der Ölindustrie sind durch rote Punkte markiert
 
Foto oben: Karte mit Öl-und Gaskonzessionen
 
Foto oben: Bewohner vor einer angezapften und in Brand geratenen Pipeline
 
Foto oben: In Brand geratene Pipeline. Verkohlte Körper werden aus dem Feuer gezogen ...
 
Foto oben: "Help Delta Boy" - Protest eines Bewohners.
mehr Info im Katalog
Fotos oben: Barbara Schirpke
"Öl auf Wasser" von Helon Habila
Port Harcourt, Nigeria, im Delta des Niger. Eine Frau verschwindet. Dies wäre keine Nachricht in den Medien wert, handelte es sich nicht um eine Britin, die Ehefrau eines hochrangigen Mitarbeiters einer ausländischen Ölgesellschaft, die im Delta und vor der Küste Öl bohren. Die Entführung ist offensichtlich das Werk einer Rebellengruppe ...
Ruhig und klar beschreibt Habila den „Ölkrieg“ und wie er sich auf die Bewohner auswirkt, auf die Militärs, die die Konzerne unterstützen weil sie von ihnen Geld bekommen, auf die Rebellen, die diese Missstände beseitigen wollen.

Er beschreibt wie die Menschen die Dörfer verlassen und in der Hoffnung auf Arbeit in Elendsquartiere am Rande der Großstädte ziehen. Ihre Lebensgrundlagen sind zerstört, die Fischschwärme weg, die Krabbenbestände vernichtet, der Boden verseucht. Die verrotteten Bohrtürme ragen wie Voodoo-Skulpturen aus dem Wasser, das nach Fäulnis, Verwesung und Benzin stinkt. Vogelkadaver, glitschig von Öl, tote Fische mit weißen Bäuchen: „Das Dorf sah aus, als hätte eine tödliche Epidemie in ihm gewütet.“ Riesige Öl-Pipelines überziehen die übel riechende Landschaft, allgegenwärtige Abgasfackeln machen die Nacht zum Tag.

Am Ende des Buches lautet der Auftrag: „Erzähl ihnen von den Abgasfackeln, die man nachts sieht, und dem Öl auf dem Wasser. Und den Soldaten, die uns zwingen, die Gewalt mit jedem Tag etwas auszuweiten. Erzähl ihnen, wie man Tag für Tag in unserem eigenen Land Jagd auf uns macht …“
Helon Habila, 1967 in Nigeria, geboren, studierte Literatur und lehrte an der Universität bevor er nach Lagos ging, um dort als Journalist zu arbeiten.
mehr zum Roman
 
Gewonnen ...
Damit Sie sich mit dieser Katastrophe näher beschäftigen können, verlosen wir 3 Ausstellungkataloge "Letzte Ölung Nigerdelta. Das Drama der Erdölförderung in zeitgenössischen Fotografien" und 2 Exemplare des Romans "Öl auf Wasser" von Helon Habila, der 2012 bei Wunderhorn erschienen ist.
Wenn Sie eins dieser Bücher gewinnen möchten, beantworten Sie uns bitte mindestens eine der folgenden Fragen:
In welchem Land befindet sich das Nigerdelta?
Welche Alternativen sehen Sie zur "Letzten Ölung" / Gibt es Alternativen zum Erdöl?
Schreiben Sie uns per eMail info@afroport.de und setzen Sie in den Betreff: Nigerdelta
Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihre Adresse an. Wir werden den Gewinnern die Bücher per Post zuschicken.
Einsendeschluss war der 3.8.2012
Auflösung:
Ja natürlich liegt das Nigerdelta in Nigeria - wie alle 100 Mitspiler richtig beantwortet haben.
Die 2. Frage wurde auch von vielen beantwortet - kontrovers von "Ich sehe keine Alternativen" bis "Alternativen wie Wasserstoff, Biogas, Sonne, Wind, Geothermie und vor allem auch Reduktion des Energieverbrauchs" Ja, klasse. Ideen sind also schon da und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!
Danke für die vielen Antworten. Leider konnten nicht alle gewinnen.

Gewonnen haben je einen Roman von Helon Habila "Öl auf Wasser":
- S. Crüger, Berlin
- A. Loewe, Wedemark

Und gewonnen haben je einen Ausstellungskatalog "Letzte Ölung Nigerdelta"
- J. Gerber, Freiburg i.Br.
- M. Bröhmer, Pohlheim
- R. Lienemann, Bochum

 
Weiterführende Links:
mehr zum Katalog
mehr zum Roman
Abgefackelt - Ölkonzerne killen die Umwelt (YouTube Video, 45 min)
 
Danke für das Bereitstellen der Gewinne an den
Verlag Wunderhorn und das Staatliche Museum für Völkerkunde München
 
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Teilnahme- und Durchführungsbedingungen:
Teilnahmeberechtigt sind volljährige Personen. Minderjährige bedürfen zu ihrer Teilnahme, der Zustimmung ihrer/ihres Erziehungsberechtigten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 
Montag, 29.05.2017
31.5.1961
Südafrika verläßt das Commonwealth und erklärt sich zur Republik
1.6.1960
Somalia wird unabhängig
8.6.1998
der Diktator Nigerias Abacha stirbt 54jährig, sein Nachfolger wird General Abubakar
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
Weisheit der Ovambo
 

AfroPort hat verlost:

3 x
"Wir sind die Macht"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AfroPort hat verlost:

2 x 2 Freikarten
für Mokoomba

 

AfroPort hat verlost:

2 x DVD KIRIKU &
2 x 2 Freikarten
für den neuen Film
ZARAFA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AfroPort
hat verlost:

2 x
Herr der Krähen

 

 

 

 

 

 

 

 

AfroPort
hat verlost:
3 x
Letzte Ölung Nigerdelta

2 x
Öl auf Wasser
von Helon Habila

 

 


 
     
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